Auto kaufen - Finanzierung eines Auslaufmodells?
Sich ein Auto zuzulegen ist wohl für die meisten Leute nicht aus dem Barbestand zu realisieren. Leasing ist für Privatpersonen nicht wirklich sinnvoll, aber die Autobauer haben ja immer noch zwei unterschiedliche Finanzierungsoptionen zur Auswahl.
Die eine klassische ist die Vollfinanzierung, bei der nach Anzahlung (üblicherweise 20%) über die gesamte Laufzeit der Finanzierung das Fahrzeug mit der Rate abbezahlt wird.
Die zweite Variante, die es jetzt schon auch seit ein paar Jahren gibt, ähnelt dem Leasing. Auch bei dieser Finanzierung wird eine Anzahlung von 20% geleistet, dann aber für einen Zeitraum von z.B. 3 Jahren nur ein Teil der Gesamtschuld abgetragen. Die Raten sind entsprechend deutlich niedriger als bei der herkömmlichen Finanzierung.
Am Ende dieser Zeit kann der Wagen entweder an das Autohaus zurückgegeben werden, oder aber man zahlt die restliche Summe zurück. Auch hier kann dann normalerweise zwischen einer Barzahlung und einem Kredit gewählt werden.
Die Abgabe an das Autohaus kann ein wenig problembehaftet sein, wenn der Wagen Kratzer, oder andere Mängel aufweist. Charme hat dieses Finanzierungsmodell aber aufgrund der aktuellen Situation auf dem Energiemarkt: eigentlich ist es nicht mehr zeitgemäß, einen Wagen mit Verbrennungsmotor zu erwerben. Es ist klar, dass Benzin immer teurer werden wird, Alternativen stehen aber noch nicht wirklich zur Verfügung. Die Entwicklung kann sehr schnell gehen, so dass in drei Jahren ein Gebrauchtwagen mit Verbrennungsmotor nicht mehr verkauft werden kann, bzw. nur unter sehr großem Verlust. Die Rücknahmegarantie des Autohauses ist somit auch eine garantierte Rückkaufsumme.
Das sollte man vielleicht mit in eine Überlegung einbeziehen, wenn man sich für ein neues Auto entscheidet.